Nano-EHS-Programm

Nano-Anwendungen können nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn ihre Sicherheit hinreichend erwiesen ist. Die derzeitige Unsicherheit zu Risiken von Nanomaterialien stellt eine mögliche Innovationsbarriere dar.

Eine der zentralen Maßnahmen des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie (ÖNAP) ist daher die Etablierung des sogenannten Environment Health and Safety-Programms (deutsch: Umwelt und Gesundheits-Sicherheit). Das Programm dient der gezielten Förderung der umwelt- und gesundheitsbezogenen Forschung zur Abschätzung der Risiken von synthetischen Nanomaterialien und wurde aktuell verlängert.

Das Nano-EHS-Programm steht unter der Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). Zu den weiteren Partnern zählt beispielsweise das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK).

Antragsteller können sich über Fördermöglichkeiten auf der Website der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erkundigen.

 

Übersicht der nationalen EHS-Programme (Stand November 2017)

AusschreibungProjektnameLaufzeitProjektleitung und Kontakt
1. AusschreibungDetectNano10/2012 - 09/2014Universität Wien, Dr. Frank von der Kammer
1. AusschreibungNanometalle in FCM05/2012 - 04/2014Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, DI Johann Steinwider
2. AusschreibungNanoprodex10/2012 - 09/2013BioNanoNet Forschungsgesellschaft, Andreas Falk MSc., BSc.
2. AusschreibungNanoDestinara05/2013 - 12/20114Umweltbundesamt, Dr. Birgit Köhler-Vallant
3. AusschreibungNanoMIA04/2014 - 03/2015BOKU Wien, Univ.Prof. DI Dr. Marion Huber-Humer
4. AusschreibungSafeNanoKap03/2017 - 02/2018BOKU Wien, Univ.Prof. DI Dr. Marion Huber-Humer
4. AusschreibungNano Swot SbD03/2017 - 02/2018AIT, Mag. Wolfram Rhomberg
4. AusschreibungSbD-AT01/2017 - 12/2017

Brimatech, Dr. Sabine Jung-Waclik