Umsetzungsbericht 2012

Die Bundesregierung hat mit der Verabschiedung des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie (ÖNAP) 2010 konkrete Aufträge zu dessen Umsetzung erteilt und verlangt, dass mit Ende 2012 über den Stand der Umsetzung berichtet wird.

Der Österreichische Aktionsplan Nanotechnologie enthält eine Reihe von konkreten  Maßnahmen und Empfehlungen mit drei Schwerpunkten: erstens sollen die Chancen der Nanotechnologie (z.B. für Medizin und Umwelttechnologie) in Österreich vermehrt genutzt werden, zweitens soll zur Schließung von Wissenslücken im Bereich Sicherheit beigetragen werden. Der dritte Schwerpunkt ist die verstärkte Zusammenarbeit der betroffenen Stellen und die Information für die Öffentlichkeit.

Von 2010 bis 2012 wurden von verschiedenen Stellen und Organisationen eine Fülle von Maßnahmen des Aktionsplans umgesetzt. Es zeigte sich, dass der ÖNAP ein geeignetes Instrument für den Umgang mit dieser Technologie in Österreich ist.

Die Öffentlichkeit und andere interessierte Kreise konnten bis Ende November 2012 zum Entwurf Stellung nehmen.

Am 11. Juni 2013 wurde der Umsetzungsbericht von der österreichischen Bundesregierung angenommen.

Zusammenarbeit als Erfolgsrezept

Der Schlüssel zum Erfolg war die interdisziplinäre Zusammenarbeit über Organisations- und Ressortgrenzen hinaus. Insgesamt waren mehr als 20 verschiedene Organisationen an der Umsetzung des Aktionsplans beteiligt. Der Österreichische Aktionsplan Nanotechnologie und sein Umsetzungsbericht 2012 wurden vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus koordiniert.