Rechtliches und Nano

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Eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten, die durch Nanotechnologie hergestellt werden oder Nanomaterialien enthalten, wird bereits global gehandelt. Der Trend ist steigend. Die Anwendungsgebiete sind nicht nur auf einen bestimmten Industriezweig beschränkt, sondern finden sich in verschiedenen Branchen wieder. Umso schwieriger ist es, spezifische Regelungen festzulegen. Grundsätzlich unterliegt die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Produkten, auch von solchen die Nanomaterialien sind oder diese enthalten, bereits bestehenden rechtlichen Regelungen.

Derzeit wird überprüft, ob die Regelungen ausreichen oder ob zusätzliche gesetzliche Anforderungen für bestimmte Produktkategorien notwendig sind. Das Fehlen einer einheitlichen Definition von Nanomaterialien sowie die Vielzahl an neuen technischen Entwicklungen erschweren diese Aufgabe.

Bei Produktgruppen, die einem Zulassungsverfahren unterliegen, wird im Rahmen des Zulassungsverfahrens deren gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüft wie z.B. bei Lebensmittel-Zusatzstoffen, bei bestimmten Verpackungsmaterialien oder Arzneimitteln. Eingesetzte Nanomaterialien werden im Rahmen der Risikobewertung der Produkte berücksichtigt.

Rechtlich festgelegte Sicherheitsanforderungen, Verbote und Beschränkungen gelten jedenfalls auch für Nanomaterialien und Nano-Produkte.

Damit ist grundsätzlich für Sicherheit beim Umgang mit solchen Produkten gesorgt.