Schutz von ArbeitnehmerInnen

Das österreichische Bundesgesetz über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (ASchG) regelt grundsätzlich die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und gilt daher auch für den Umgang mit Nanomaterialien.

Weitere Regelungen zum Schutz der ArbeitnehmerInnen in Bezug auf Nanomaterialien und Nanotechnologie sind:

  • Verordnung über Grenzwerte für Arbeitsstoffe und über krebserzeugende Arbeitsstoffe (B-GKV, BGBl. II Nr. 393/2002 idgF): legt Konzentrationen fest, die ein gefährlicher Arbeitsstoff am Arbeitsplatz keinesfalls überschreiten darf. Für Nanomaterialien bestehen derzeit allerdings aufgrund mangelnder Kenntnisse keine spezifischen Grenzwerte.
  • Verordnung über den Schutz der ArbeitnehmerInnen vor explosionsfähigen Atmosphären (VEXAT BGBl II Nr. 309/2004 idgF): regelt den Explosionsschutz am Arbeitsplatz. So ist auch beim Umgang mit brennbaren Nanomaterialien darauf zu achten, dass bei staubförmiger Verteilung sowie entsprechender Staubmenge durchaus Explosionsgefahr besteht.

Verordnung über Grenzwerte für Arbeitsstoffe und über krebserzeugende Arbeitsstoffe

BGBl. II Nr. 393/2002 idgF

> mehr

Verordnung über den Schutz der ArbeitnehmerInnen vor explosionsfähigen Atmosphären

VEXAT BGBl II Nr. 309/2004 idgF

> mehr