Welche Organisationen in Österreich beschäftigen sich mit Nanomaterialien und ArbeitnehmerInnenschutz?

Die zuständige Behörde für das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz ist die Arbeitsinspektion. Auf der Website der Arbeitsinspektion wird ein Leitfaden für das Risikomanagement beim Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz zum kostenlosen Download angeboten.

Die Unfallverhütungsdienste der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) haben das Merkblatt M310 "Nanotechnologien: Arbeits- und Gesundheitsschutz" erarbeitet, das auf der Website der AUVA ebenfalls kostenlos zum Download angeboten wird.

Die Österreichische Staubbekämpfungsstelle (ÖSBS) ist die Prüfstelle, die Nanomaterialien in der Luft an Arbeitsplätzen messen kann. Diese Prüfstelle verfügt über moderne Messgeräte und über qualifiziertes Prüfpersonal und ist für diese Messungen vom Wirtschaftsministerium akkreditiert.

Experten des Europäischen Center für Nanotoxikologie (European Center for Nanotoxicology; EURO-NanoTox) führen "Risiko und Sicherheits"-Beurteilungen für Arbeitsplätze durch. Hier liegt der Fokus auf der Beurteilung des Gefährdungspotenzials (basierend auf Messergebnissen z.B.: der ÖSBS) in Bezug auf die menschliche Gesundheit.

Arbeitsinspektion

Informationen der Arbeitsinspektion zum Thema Nanotechnologie

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Leitfaden

für das Risikomanagement beim Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz

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Merkblatt

Nanotechnologien: Arbeits- und Gesundheitsschutz

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Europäisches Center für Nanotoxikologie

Webauftritt des Europäischen Center für Nanotoxikologie

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